CD-KRITIK:
Hiermit haben
Opposite Sides eine neue Art des Metal für sich entdeckt. Bereits das erste Lied (nach dem Intro)
The Human Thirst präsentiert eine neue Form des Technical Metal mit italienischem Stil. Man mag den Gesang als Death Metal bezeichnen, weil er uns gelegentlich an die Stimme von
At The Gates erinnert, aber vom Sound her ähneln sie eher Bands wie
Fear Factory.
Dies ist erkennbar an dem nächsten Song
A Grinded Position Of Pray. Was das Genre der Musik etwas zum Schwanken bringt ist die häufige Nutzung von Keyboards im Hintergrund. Das Growlen wird fast durchgehend mit einem klaren Gesang begleitet. Die Anwendung von Synthesizern bemerkt man beim ersten Hören nicht so direkt, aber wichtig für die Band sind ja die Merkmale des Technical-Metal, was man bei den klaren Gitarren heraushören kann, denn einige Elemente haben sie sich von
Meshuggah ausgeborgt.
Mittendrin bei
Until The End wird man für einen Moment in eine Jazz-artige Atmosphäre entführt, diese gehört womöglich zu den ruhigsten Stellen im ganzen Album, abgesehen von dem vorletzten Song
Loveless und dem letzten
Coda. Denn die letzten Songs sind instrumental und werden hauptsächlich von Akustik-Gitarren begleitet. Es wird eine Art Equilibrium hergestellt, um die vorherige Spannung, die vom Album entwickelt wurde, wieder aufzulösen.
Die Thematik des Albums basiert auf der Angst vor der Zukunft und der Maschine, ebenso wird gegen Autorität rebelliert und eine Sehnsucht nach Selbstdarstellung hervorgehoben.
Tracklist:01. Soul Mechanics: Enter (instrumental)
02. The Human Thirst
03. The Grinded Position Of Pray
04. Chaotic Order
05. The Mourning Portal
06. Until The End
07. No Faith
08. Infinity
09. Soul Mechanics: Construction
10. Breed Machineries
11. Revenge
12. Loveless (instrumental)