CD-KRITIK:
Die 2007 gegründete Kombo Kadavar, erfreuen uns, nach einer EP, nun auch mit ihrem Debüt. Auf „Kadavar“ wird dem Metaller US-Deathmetal, der an die Bands Morbid Angel, Vader und Death, gespickt mit vielen Soli, erinnert, geboten.
Eröffnet wird das Album mit
From Flesh To Sorrow und direkt mit der ersten Überraschung. Der Song startet mit einer kurzen Synthesizerpassage, welcher sich aber schnell in tiefen Growls, Double-Bass und tighten Gitarrenriffs verändert. Zum Ende des Songs bekommt der Hörer durch ein ruhiges Gitarrensolo eine kleine Verschnaufpause, bevor es beim nächsten Song
Return To Ashes mit kompropisslosem Deathmetal weitergeht. Wobei hier auch wieder Platz bleibt für ein, an
Arch Enemy erinnerndes, Gitarrenintermezzo. Der weitere Verlauf von „Kadavar“ bietet sehr viele Tempowechsel und viel Abwechslung, wie bei dem Song
Towards The Abyss, auf welchem einem Grindcore-Growls geboten werden.
Womit man im Verlauf des Silberlings allerdings nicht rechnet trifft mit dem letzten Song
Mirror Of Lies ein. Nach Blastbeats, Gitarrenriffs und- soli der feinen Sorte und Growls, die einen nicht mehr aus den Songs entkommen lassen, wird man von einem Instrumental erfasst. Bei diesem Schmuckstück handelt es sich um einen ruhigen Ausklang mit einer Mischung aus Akkustikgitarren, E-Gitarren und einem Klavier. Die Italiener von
Kadavar haben mit ihrem Debut eine ordentliche Todesbleischeibe rausgehauen. Einzig das die Gitarrensoli bei manchen Songs etwas lang geraten sind könnte den Hörer etwas stören.
Playlist:
From Flesh To Sorrow
Return To Ashes
Behind The Storm
Global Collapse
Towards The Abyss
Morbid Sense Of Weakness
Lust Of Mortal Decay
Ghost Of Revelation
Mirror Of Lies