Anima - "Enter The Killzone"
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Kategorie:

Alben

Label:

2010, Metalblade

Format:

CD

Stil:

Da glaubt man, man habe doch bereits genug von Deathcore, aber dass man dieses Genre auf andere Ebenen präsentieren kann ist durchaus neu.

CD-KRITIK:

Allein das Intro des Albums lässt uns bildlich einen Horrorfilm aus den fünfziger Jahren vorstellen: unheimliche Geräusche und Geschreie. Ab Incarnation  kommt auch schon das Monster aus dem Kleiderschank heraus und legt los wie Scott Lewis oder Mitch Lucker. Bei Loner’s reflection merken wir ihre Vorliebe für Brutal Metal. Im Gegensatz zu Suicide Silence sind Anima vom Tempo her langsamer, aber jedoch ausführlicher und behutsamer. Ihre Stärke liegt an dem Umgang mit ihrer Musik und ihre bemerkenswerte Kontrolle über sie. Sie kennen ihre Höhen und Tiefen und wissen genau wann sie in welche Richtung gehen müssen. Die chaotischen Gitarrengänge bei The man eater und Carnage provoked deuten auf ihre musikalische Kompetenz hin. Deathcore wird hier von dem unaufhaltbaren Sturm und Drang begleitet (im wortwörtlichen Sinne). Bei Black Night hören wir anfangs wieder Film Samples, die uns sehr an die amerikanische Deathcore Band Killwhitneydead erinnern, außer dass Anima’s Film Samples nur leichten Einfluss auf ihre Songs haben. The omnipotent torture king enthüllt wieder Anzeichen von Brutal Metal – ein toller Einstieg, weil Welcome to our Killzone der absolute Höhepunkt des Albums ist. Man hat den Eindruck sie haben den Corpsegrinder persönlich zu einem Duett eingeladen. In der Band steckt noch mehr Potential als was wir bereits in diesem Album präsentiert bekommen. I am sick I want to kill hat musikalisch den Höhepunkt erreicht, der ab XXXIII weiter ausgearbeitet wird. Der Song ist mit dem Stil von Amon Amarth teilweise gut vergleichbar, weil die Nutzung von Keyboards und leichtphlegmatischen Tönen auf Gitarre den Song in die Länge zieht. Aber das haben viele letzte Songs so an sich.  

Tracklist

1. Intro
2. Incarnation
3. Loner’s reflection
4. Cu(n)t & twist
5. The man eater
6. Carnage provoked
7. Black night
8. The omnipotent torture king
9. Welcome to our killzone
10. Necromatica
11. I am sick I want to kill
12. XXXIII



Fazit:

So weit wie Anima ist noch keine deutsche Deathcore Band gegangen, weder Neaera noch sonst wer. Wer noch an den Wiederaufstieg von Deathcore glaubt, muss sich dieses hier reinziehen und ist glücklich.



WERTUNG:

4 WERTUNG:

Geschrieben am

28.02.2010

von

Paula