Secretum - Management sKills
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Kategorie:

Demos / Eigenproduktionen

Label:

2010, Eigenproduktion

Format:

CD

Stil:

Moderner Death/Thrash aus der Hauptstadt

CD-KRITIK:

Die Berliner Band Secretum wurde bereits 1999 gegründet und legt nun ihr lang ersehntes zweites Werk namens „Management sKills“ vor. Ganze sieben Jahre mussten die Fans auf das Album warten und man merkt beim Hören der Scheibe recht schnell, dass sich dieses Warten gelohnt hat.

Die Produktion der Scheibe ist zwar nicht perfekt, aber für eine Eigenproduktion mit Hilfe von „Pluto“ Neuber auf dem obersten erreichbaren Level, so dass die fein abgestimmten Arrangements der Musiker nahezu perfekt zur Geltung kommen.

Die Berliner springen zwischen den verschiedenen Genres hin und her, dass es eine wahre Freude ist. Mal hardcore-lastig, mal ordentlich todesbleihaltig, mal thrashig und sogar akustische Elemente (Klavier, Gitarre - insbesondere auf dem Instrumentalstück Coffeeshock) und Samples finden sich in den Stücken. Man spürt recht schnell, dass die sieben Jahren dazu genutzt wurden an der Scheibe zu feilen und ein schlüssiges Konzept zu entwickeln.
Langeweile kommt bei diesem massiven Hassbrett so schnell nicht auf, lediglich stellenweise schleichen sich ganz leichte Längen ein, die aber zu vernachlässigen sind.

Leicht technisch wird das Ganze durch die durchdachte Gitarrenarbeit, die bei diesem Werk neben dem ausdrucksstarken Gesang von Sänger Kato sehr schnell in den Vordergrund rückt. Mit hervorragenden Gitarrenmelodien überraschen und verzaubern die Jungs in jedem Track aufs Neue und werfen den Hörer in ein wahres Wechselbad der Gefühle.
Prominente Unterstützung bekommen Secretum durch den Gastgesang von Marc Grewe (Morgoth, Insidious Disease), der Sänger Kato bei den Stücken Gone und 44 unterstützt.

Ein einziger kleiner Kritikpunkt ist der Gesang: Sänger Kato fängt die jeweiligen Stimmungen noch nicht ganz perfekt auf, mit noch ein wenig mehr Variation in der Stimme könnte er dem Album das i-Tüpfelchen aufsetzen und die Tracks könnten die volle Wirkung erzielen.



Tracklist

1.  Network Fear
2.  Rough Rotten Raw
3.  Gone
4.  The owls are not what they seem
5.  Victim
6.  Oldschool Killers
7.  Bastard Boogie
8.  Management Skills
9.  44
10. Entering the Game
11. Secretum Mehum Mihi
12. Coffeeshock

Fazit:

Das Warten auf diese Scheibe hat sich definitiv gelohnt und man darf gespannt sein, auf die kommenden Live-Auftritte der Jungs! Offen bleibt nur die Frage, warum diese Jungs noch immer keinen Vertrag in der Tasche haben… Von mir gibt es für diese tolle Eigenproduktion stolze 4 Igel. Die Scheibe ist erhältlich unter: http://www.secretum.de/



WERTUNG:

4 WERTUNG:

Geschrieben am

03.03.2010

von

Fimbulthul