O.M.T. – Anamantium
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Kategorie:

Alben

Label:

Format:

CD

Stil:

Trashiger Hardcore – oder umgekehrt

CD-KRITIK:

O.M.T. – kurz für Our Malevolent Tyranny – richten sich laut Promo-Sheet mit ihrem Album „Anamantium“ an alle Extremologen. Grund dafür ist die scheppernde Mischung aus thrashigem Metal und Hardcore, gewürzt mit klarem Gesang, der sich in das brachiale Geschrei mischt.


Wäre dieses Konzept neuartig, wäre ich jetzt vielleicht ein wenig begeistert. Doch O.M.T. Tragen ein Soundgewand, das man bereits hundertfach gehört hat. Hinzu kommt, dass das Prinzip „Strophe gröhlen, Refrain mehrstimmig und klar singen“ nach einiger Zeit durchaus nerven kann.


Die britischen Jungs haben durchaus ein Gespür für groovige Melodien (als Beispiel sei hier Break Shake genannt), doch vor allem der schnell langweilende Brüll-Gesang raubt vielen Momenten ihr Potential. Immerhin: Spaß macht es, den Gitarren zuzuhören, die nicht ganz perfekt klingen und dadurch einen angenehmen Hauch von Live-Atmosphäre versprühen.


Was bleibt, ist ein eher mittelmäßiger Eindruck. Man kann sich vorstellen, dass die Jungs auf der Bühne viel Spaß machen, doch für ein gutes Album müssen noch ein paar Hausaufgaben erledigt werden. Das Potential hierfür traue ich dem Quintett jedoch definitiv zu!

Fazit:

Debüt mit Schwächen im Songwriting und Gesang. Freunde des Genres dürfen dennoch ein Ohr riskieren, denn vom Totalausfall ist „Anamantium“ weit entfernt.



WERTUNG:

2 WERTUNG:

Geschrieben am

07.03.2010

von

Grimbolosch